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Information

Andreas Tobias wurde im Winter 1984 in Garmisch-Partenkirchen, Bayern geboren. Mit 16 Jahren hat er sein Heimatdorf verlassen, um in Hamburg eine Fernsehserie zu drehen. Danach wollte er unbedingt als Bühnenschauspieler ans Theater und hat prompt am Deutschen Schauspielhaus Hamburg eine klassische Hauptrolle bekommen. In der selben Zeit glückte ihm auch sein Abitur. Nach einiger Zeit am ehrwürdigen Schauspielhaus wechselte er als festes Ensemblemitglied ans Münchner Volkstheater. Dort durfte er sich als Schauspieler umfassend ausprobieren, leitete die Jugendgruppe am Haus und übernahm weiterhin Rollen in Film, Funk und Fernsehen.

In dieser Zeit begann er kleinere Kunstausstellungen mit seinen künstlerischen Arbeiten zu organisieren. Nach Drehschluss des Bergsteigerdramas ‚Nanga Parbat‘ in dem er den kleinen Bruder von Reinhold Messner gespielt hat, zog er erst kurz nach Berlin und dann für ein Jahr nach Brüssel, um dort Französisch zu studieren. In dieser Zeit begann er sich intensiv mit dem Handwerk der Fotografie zu beschäftigen und entwickelte seine erste Reihe von vorzeigbaren Lichtobjekten.

Als das Studium abgeschlossen war, bezog er eine Wohnung in Berlin Kreuzberg und legte mit seinen ersten größeren Kunstausstellungen los. Nebenbei schrieb er ein Jahr lang für eine Stiftung über Nachhaltigkeitsbelange. Er spricht regelmäßig in Hörspielen, organisiert Ausstellungen für andere Künstler, macht Bücher sowie Podcasts und beschäftigt sich mit Videokunst. Andreas Tobias ist durch und durch Autodidakt und interessiert sich für Sprache, Philosophie, Soziologie, Psychologie, Spiritualität, Kindererziehung, Architektur (um einige Gebiete zu nennen).

Der Ausgangspunkt der künstlerischen Arbeiten von Andreas Tobias ist immer Licht. Der Schwerpunkt liegt auf der Entdeckung von Transzendenz und der Erforschung von Wahrnehmung. Im Moment entwickelt er als künstlerischer Leiter eine Ausstellung zum Thema Kirchenasyl, die 2017 in München stattfinden wird, verfolgt Foto-Projekte, baut Lichtobjekte und spricht Hörspiele sowie Radiobeiträge.

Kunstprojekte

Fotografie