Andreas Tobias

Künstler · Independent Curator · Cultural Advisor



Biografie

Andreas Tobias wurde 1984 in Garmisch-Partenkirchen geboren. Viele Jahre arbeitete er als Schauspieler auf Bühnen in Hamburg, München, Basel und Brüssel sowie in internationalen Filmproduktionen. Die intensive Beschäftigung mit Rollen, Körpern, Sprache und Inszenierungen führte ihn schließlich zur bildenden Kunst, die zu seinem zentralen Ausdrucksmittel wurde. Seine künstlerische Praxis umfasst Fotografie, Lichtskulpturen und konzeptuelle Installationen. Im Mittelpunkt stehen Identität und Projektion, psychologische Innenräume und die Wechselwirkung von Realität und Inszenierung. Von Berlin aus arbeitet er heute international an der Schnittstelle von Kunst, Beratung, Publizistik und institutioneller Entwicklung.

Seine Tätigkeit als Kurator und Cultural Advisor entstand aus seiner künstlerischen Praxis, dem Aufbau und der zehnjährigen Leitung einer eigenen Galerie und einem über viele Jahre gewachsenen internationalen Netzwerk. Er berät private Sammler, Unternehmen und Institutionen bei Ankäufen, Auftragsarbeiten und der Entwicklung künstlerischer Konzepte. Darüber hinaus übernimmt er gezielte Recherchen auf Kunstmessen, begleitet den Aufbau und die Weiterentwicklung von Sammlungen und bringt Künstler, Galerien, Sammler und kulturelle Institutionen miteinander in Verbindung.

Neben seiner freien Arbeit ist Andreas Tobias als Redakteur und Creative Lead für einen Berliner Kulturverlag tätig. Seine Erfahrungen als Künstler, Galerist, Kurator, Sammler und Publizist verbinden sich in einer Arbeitsweise, die ästhetisches Urteilsvermögen mit genauer Recherche, persönlicher Beratung und einem Gespür für ungewöhnliche Verbindungen vereint.

Artist Statement

Ausgangspunkt meiner künstlerischen Arbeit sind häufig biografische Erfahrungen, persönliche Begegnungen und innere Zustände. Ich übersetze sie in Fotografien, Lichtskulpturen und konzeptuelle Installationen, in denen das Persönliche über sich selbst hinausweist. Mich interessieren die Übergänge zwischen erlebter Wirklichkeit und Inszenierung, zwischen äußerer Wahrnehmung und innerer Projektion. Menschen, Landschaften und Räume werden dabei zu Trägern psychologischer und emotionaler Prozesse.

Licht ist für mich nicht nur ein technisches Mittel, sondern Material und Denkfigur zugleich: Es enthüllt, verwandelt und täuscht. Meine Arbeiten fragen danach, was unter der sichtbaren Form aufscheint und was sich erst zeigt, wenn man lange genug hinschaut.

In Serien wie »Doch-Orte« untersuche ich vermeintliche Nichtorte als persönliche Rückzugsräume. »The Island« nutzt die raue Landschaft Islands als Reflexionsfläche innerer Zustände. Für »How to Cry« fotografierte ich über mehrere Jahre Menschen im Moment des Weinens und untersuchte Verletzlichkeit, Intimität und die Grenzen des Darstellbaren.

»Ich will die Rückseite der Schatten sehen.« Dieser Satz beschreibt meine Suche nach Bildern, die nicht nur betrachtet, sondern körperlich und emotional erfahren werden können.



Kontakt

mail@andreas-tobias.com

Instagram: @andreas.tobias.studio

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